Heinrich Roggendorf

Die Wälder kahl, die Wege leer,

Es tanzt im Feld kein Hase mehr.

Das Bächlein siecht, das Mühlrad stockt,

Und Kuh und Kalb stehn angepflockt.

Die Tage kurz, die Nächte lang,

Der Sturm macht mir mein Püppchen bang.

Wie schön es doch im Sommer war:

Ein Kranz von Mohn hing um sein Haar.

Die Vögel fort, die Spiele aus.

Kein Kind ruft jetzt vor unsrem Haus.

Der Vater raucht, die Mutter strickt,

Ganz leis die Uhr zum Abend tickt.

Text 5.20. (die) Rösti (nach de.Wikipedia)

Die Rösti, eine Spezialität der Deutschschweizer Küche, ist ein flacher, in heiβer Butter oder Fett in der Pfanne ausgebackener Fladen aus geriebenen gekochten (Gschwelti) oder rohen Kartoffeln, die nur durch die in den Kartoffeln enthaltene Stärke gebunden werden. Auch ein Gemisch aus rohen und gekochten Kartoffeln kann verwendet werden. Eine Rösti kann zudem mit diversen Zutaten, beispielsweise Speck (Berner Rösti), Zwiebeln, Käse, Gemüse, Äpfeln oder frischen Kräutern angereichert oder mit Käse überbacken werden. Die Rösti gilt als klassische Beilage zu Zürcher Geschnetzeltem.

Die schweizerische Aussprache lautet: [‘rø:ʃti] (wie «Rööschti» – also mit betontem, langem «ö», und «sch» statt des kurzen «s»). Statt «Rösti» ist deshalb vereinzelt auch die Schreibweise «Röschti» zu finden.

Die Grenze zwischen der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz wird scherzhaft-ironisch als Röstigraben bezeichnet.


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